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Gewächshaus Platzierung

Die Platzierung oder Standortwahl von einem Gewächshaus 

Wo ist die beste Platzierung eines Gewächshauses?

Eine Eindeutige Antwort gibt es nicht, und die beste Plazierung wäre eigentlich auf einer Drehscheibe, was natürlich nicht möglich ist. Eine Nord-Süd oder Ost-West Plazierung hängt von vielen Dingen ab. Z.B. wie früh am Jahr wollen Sie anfangen und welche Verglasung haben Sie? Glas oder Stegdoppelplatten? Und welche Pflanzen möchten Sie treiben? Das folgende lesen Sie bitte nur als eine Richtlinie für den Einsteiger, denn über die Plazierung gibt es wohl viele unterschiedliche Meinungen.

Falls Sie ein Gewächshaus mit Glas haben, dann wäre eine Nord-Süd Plazierung vorteilhaft. Wenn die Sonne im Osten steigt, wird das Gewächshaus schnell erwärmt, und wenn die Sonne mittags dann südlich steht, steht das Gewächshaus der Länge nach gegen die Sonne, und nimmt somit nicht so viel Wärme auf. Wenn die Sonne dann nachmittags im Westen sinkt, werden die letzten Sonnenstrahlen voll ausgenutzt.

Eine Ost-West Plazierung ist von Vorteil, wenn Sie ein Gewächshaus mit Stegdoppelplatten haben und gerne früh am Jahr anfangen möchten. Im frühen Jahr kommt das Licht meistens aus dem Südosten bzw. Südwesten, und mit der breiten Gewächshausseite gegen Süd, wird das meiste Licht aufgenommen. Dies ist besonders wichtig bei Gewächshäusern mit Stegdoppelplatten, da diese für die Verlängerung der Saison besonders geeignet sind.

Windschutz

Um Windkühlung des Gewächshauses zu vermeiden, sollten Sie eine windsichere Platzierung wählen. Und nicht zu Nahe an grossen Bäumen stellen, denn hier ist zu viel Schatten und herunterfallende Zweige können das Gewächshaus beschädigen.

Glas oder Stegdoppelplatten fürs Gewächshaus

Seit Jahrzenten werden Gewächshäuser aus Aluminium und Glas hergestellt, und die meisten Gewächshäuser werden heute standardmässig mit 3 mm geschindeltem Blankglas oder 4 mm Sicherheitsglas geliefert.
Das Blankglas oder Sicherheitsglas wird jedoch mehr und mehr von den isolierenden Stegdoppelplatten (oder auch Hohlkammerplatten genannt) aus Polycarbonat ersetzt. Stegdoppelplatten sind mindestens zweilagig mit eingebauten Luftkanälen, und weissen gegenüber Glas viele Vorteile auf (10 mm Stegdoppelplatten sind dreilagig).
Auch professionelle Gärtnereien verwenden heute Stegdoppelplatten anstatt Glas. Vitavia Gewächshaus
Gewächshäuser mit Glas
Gewächshäuser mit Stegdoppelplatten
Lichtdurchlässigkeit
+ Glas ist natürlich durchschaulich und man kann die Pflanzen sehen.
+ Glas lässt viel Licht durch, und dies ist ja besonders im frühen Jahr für die Pflanzen wichtig.
- Bei viel Sonne ist eine Schattierung wichtig, und dies wird mit Schattierungsgewebe oder einer Schattierungspaste erreicht
Lichtdurchlässigkeit
-/+ Bei 4 mm Stegdoppelplatten sieht man nicht viel im Gewächshaus, aber mit 6 oder 10 mm Stegdoppelplatten können Sie die Pflanzen ohne weiteres sehen.
- Im frühen Jahr fehlt vielleicht etwas Licht, aber dafür können Sie evtl. mit Lichtwerfern kompensieren.
+ Schattierungsnetze oder Paste ist nicht notwendig.
Temperatur
- Zwischen Tag und Nacht gibt es grosse Temperaturschwankungen, und dies kann den Wachstum der Pflanzen begrenzen.
. Die Temperaturunterschiede können mittels Fensteröffnern, Schattierungsnetzen/Paste und Heizung ausgeglichen werden. Sogar im Sommer kann eine Beheizung notwendig sein. Die grossen Temperaturunterschiede können zu Schäden führen, die fast wie Frostschäden aussehen.
- Beheizung eines Gewächshauses mit Glas ohne Isolierung ist teuer, und fast unmöglich im Winter.
Temperatur
+ Die Stegdoppelplatten sind so aufgbaut, dass sie fast den gleichen Isoliereffekt haben, wie Isolierglas, und Sie sind UV-beständig. Dies ergibt eine eine gleichmäßige Temperatur im Gewächshaus und daher bessere Wachstumsbedingungen.
+ Die Saison wird durch die isolierenden Stegdoppelplatten wesendlich verlängert, im Vergleich zu Glas.
- Gewächshäuser mit Stegdoppelplatten sind etwas dichter als Gewächshäuser mit 'Glas. Dies bedeutet eine höhere Luftfeuchtigkeit, da die automatischen Fensteröffner etwas später öffnen, als bei Glas. Die Montage eines solarbetriebenen Ventilators ist daher von Vorteil, z.B. den Solarvent Ventilator.
+ Beheizung eines Gewächshauses mit Stegdoppelplatten ist viel günstiger als bei Glas. Falls Pflanzen überwintern sollen, dann empfehlen wir 10 mm Stegdoppelplatten.
Haltbarkeit
+ Glas wird von den UV-Strahlen nicht beschädigt.
- Glas ist sehr zerbrechlich, z.B. von einem Steinschlag eines Rasenmäher, herunterfallenden Zweigen oder falls die Kinder mit dem Ball spielen.
Haltbarkeit
+ Die Stegdoppelplatten sind mit einer UV-Beschichtung gegen den Sonnenstrahlen geschützt
+ Die Stegdoppelplatten sind schlag-, stoss- und Ballwurfsicher und schützt auch vor herunterfallenden Zweigen.
Montage
- Vorsicht bei der Montage. Man kann sich schneiden
- Glasbruch beim Transport kommt leider oft vor.
Montage
+ Die Montage ist viel leichter, als bei Glas. Man kann sich nicht schneiden.
+ Transportschäden kommen fast nie vor.

Gewächshaus Montage

Hier auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Montage eines Gewächshauses zeigen. Für Leute mit etwas handwerklichem Geschick sollte es keine Schwierigkeit sein.

Eine bebilderte und verständliche Montageanleitung ist bei einer Lieferung von uns natürlich immer dabei, und der Aufbau wird stufenweise beschrieben. Es bedarf keine Anpassung von Profilen, da alle Profile genau vom Werk angepasst sind.
             
1. Fundament setzen
Zuerst muss die vorgesehene Fläche sorgfältig verfestigt und geebnet werden; eine Splitt- oder Kiesschicht erhöht die Stabilität.
Dann das Aluminium-Fundament an den Ecken zusammenschrauben und mit Hilfe von Erdankern auf dem Untergrund platzieren.
2. Seitenwände vormontieren und besfestigen.
Das Fundament mit der Wasserwaage ausrichten. Bevor Sie die Giebel- und Seitenwände auf das Fundament setzen, sollten Sie diese auf einer ebenen Fläche vormontieren. Die Löcher sind jeweils passgenau vorgegeben. Die Wände werden mit Edelstahlschrauben fixiert. Mit ein paar fleißigen Helfern kann nichts schief gehen. Grundsätzlich sind alle Bauarbeiten so angelegt, dass sie von zwei Personen problemlos bewältigt werden können.
3. Firstprofil aufsetzen

Sobald alle Wände stehen, können Sie die Giebelseiten durch das Firstprofil verbinden; dessen Hohlprofil trägt maßgeblich zur Stabilität bei. An den Längsseiten sind die Scharniernuten erkennbar, in die die Fenster eingeschoben werden.
4. Dachsprossen verschrauben

Nun schrauben Sie die einzelnen Sprossen zwischen Seitenwand-Traufe und Firstprofil ein. Anschließend können Sie sich daran machen, die Fenster vorzumontieren und einzusetzen. Sie werden seitlich am Dach in den First eingeschoben.
5. Tür montieren und einsetzen

Zu zweit ist auch das Einsetzen der Tür kein Problem. Diese ist nicht nur der Eingang ins künftige Pflanzenparadies, sondern auch die größte Lüftungsöffnung. Der Clou: Die obere Hälfte der Tür lässt sich unabhängig von der unteren Hälfte zum Lüften öffnen. Vitavia Gewächshaus
6. Verglasung einbauen

Im letzten Schritt wird die seitliche Verglasung angebracht, in unserem Fall Stegdoppelplatten. Dazu müssen Sie die passend zugeschnittenen Scheiben nur auf die zuvor eingezogene Gummidichtung auflegen und mit Edelstahlklammern befestigen – fertig!
Und so sieht es fertig aus:
               

Ein Gewächshaus Fundament anfertigen

Ein gut gearbeitetes Gewächshaus Fundament schafft eine ebene Unterlage, auf der das Gewächshaus fest verankert werden muss.
Man unterscheidet drei gebräuchliche Fundamente:
1. Streifenbetonfundament
Bei dieser Art der Fundamentierung heben Sie, je nach Größe des Modells, einen Graben aus, den sie später mit Magerbeton ausfüllen. Hierbei ist es wichtig, dass das Fundament, um frostsicher zu sein, 60 bis 80 cm tief eingelassen werden muss. Das Streifenfundament bietet eine absolut ebene Montagefläche, auf die das Gewächshaus in Verbindung mit der Gewächshausunterkonstruktion mittig angeschraubt werden kann. Ein leichtes Gefälle ermöglicht den geregelten Ablauf des Regenwassers. Mit einer zusätzlichen Isolierung im Sockelbereich, können Sie zudem Ungeziefer fernhalten und das Entweichen der Bodenwärmem eindämmen. Erst wenn der Sockel komplett ausgehärtet ist, setzen Sie das Stahlblechfundament, wie später beschrieben, oder eine optionale Lattenkonstruktion auf den Sockel und verschrauben sie miteinander.
2. Fundamentsockel aus Betonstein, behandeltem Holz oder Kunststoffpfosten.
Die Fundamentierung mit Fertigbaubohlen, wie z.B. dem Betonstein, der senkrecht in die Erde gelassen wird, weist eine ähnliche Funktionsweise wie das Streifenfundament auf. Heben Sie einen frostsicheren Graben aus und füllen Sie in diesen ein Sandbett, in das die Steine senkrecht einlassen werden. Richten Sie die Steine entsprechend der Größenvorgaben aus und füllen Erde um die Steine wieder so auf, dass die Steine senkrecht stehen und seitlich fixiert sind. Verdichten Sie die Erde um den Sockel, damit dieser nicht wegsacken kann. Anstelle von Betonsteinen können Sie auch behandeltes, imprägniertes Holz oder Kunststoffpfosten verwenden. Bei dieser Art der Fundamentierung sind Setzungen langfristig nicht ganz auszuschließen!
3. Punktfundament
Das Punktfundament funktioniert ähnlich wie die beiden anderen Fundamente. Es setzt allerdings voraus, dass Sie sich für ein Stahlblechfundament als Zubehör entschieden haben. Bitte montieren Sie zu diesem Zwecke das Stahlblechfundament gemäß der Anleitung. Markieren Sie die Punkte, an denen Sie die Fundamentbeine einlassen wollen. Danach heben Sie frostfreie ca. 30 bis 40 cm breite und 60 – 80 cm tiefe Löcher an den Stellen aus, in die Sie später Schotter, Sand und Magerbeton gießen, um
die Fundamentbeine einzulassen. Bitte achten Sie sehr darauf,
dass das Stahlblechfundament absolut rechtwinklig steht, da ein späteres Ausrichten, nach der Aushärtung des Betons, unmöglich ist. Auch bei dieser Art der Fundamentierung sind Setzungen langfristig (je nach Beschaffenheit des Bodens) nicht ganz auszuschließen. Gewächshäuser müssen mit dem jeweils erstellten Fundament fest verbunden werden. Die einfachste und schnellste Möglichkeit ist die Verwendung des Stahlblechfundamentes. Die andere Variante ist das Erstellen einer Lattenkonstruktion. Hierzu fertigen Sie, anhand der Maßangabe aus der jeweiligen Montageanleitung, eine Lattenkonstruktion an, die aus wetterfestem, imprägniertem Holz besteht und mind. 18 mm stark und max. 32 mm breit ist. Diese Lattenkonstruktion ist notwendig, damit die Schiebetür gleitfähig bleibt. Die Lattenkonstruktion setzen Sie auf das erstellte Fundament und verschrauben den Gewächshausrahmen und die Lattenkonstruktion
mit dem Fundament. Vitavia Gewächshaus
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22 August, 2014